Claudia Moshage, Ur-Enkelin des Gründers.

Ich wuchs im Haus meiner Grosseltern auf und so war die Geschichte Braccottos allgegenwärtig. Im Gewölbekeller stehen noch etliche Artefakte wie die alten Korkmaschinen, grosse Apothekergläser, sogar das Alkoholmeter meines Urgrossvaters, Flaschen, Etiketten und viele Erinnerungen. Selbstredend war ich schon als Kind neugierig, ich verfolgte die Geschichten, die meine Eltern und die Schwestern meiner Mutter von früher erzählten. Aber mein Weg sollte erst einmal in eine andere Richtung gehen.

Die Zeit verging, aber die Geschichte liess mich nicht los. Inzwischen war ich schon Mutter von Zwillingen, aber was soll ich sagen, ich habe wohl meine Mutter so lange "genervt", bis sie mir die Stahlkassette mit allen Rezepturen überreichte. "Du bist die Erbin".

2011 begann ich also die spannende Geschichte aufzuarbeiten und weiter zu schreiben. Und es war Dedektivarbeit. Hierbei entdeckte ich Schriftstücke meines Ur-Großvaters, die ich glücklicherweise durch meine Kenntnisse in Sütterlinschrift studieren konnte. Und bei jeder "Neuentdeckung" wuchs die Faszination. Ich wollte Braccotto wieder in die Flasche bekommen.

Ich habe gelernt die komplexen Rezepturen zu verstehen, habe mich durch sämtliche Auflagen und Vorschriften für Lebensmittel und Spirituosen gearbeitet, bis hin zur offiziellen Anmeldung und Abnahme durch die Lebensmittelüberwachung.


2013 kam ich an den Punkt, an dem ich wissen wollte, inwieweit Braccotto konkurenzfähig ist und die Meinung von Fachleuten der heutigen Zeit zu der Mixtur einholen. Ich schickte ohne Anspruch auf eine Auszeichnung Braccotto zum Meinigerverlag nach Köln und Braccotto wurde auf der Stelle mit der Silbermedaille auf internationalen Ebene ausgezeichnet.

Das hat mich sehr gefreut und es hätte hier weiter gehen können. Aber das stellte mich vor das Problem, dass ein Unternehmen in der Form gar nicht geplant war. Ich hatte da noch zwei schulpflichtige Kinder und als alleinerziehende Mutter war mir das Risiko und der Zeitaufwand, sich vollends auf Braccotto zu konzentrieren zu gross.

Also beschloss ich, einen Cut zu machen, alles ordentlich einzulagern und für einen späteren Zeitpunkt vorzubereiten. Nun stehen meine Kinder auf eigenen Füssen. Und ich kann mich jetzt meiner Leidenschaft vollends widmen.

Stolz und glücklich freue ich mich, Braccotto Ihnen in alt bekannter Güte wieder anbieten zu können.

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